SELK    Pfarrbezirk Marburg/Treisbach/Warzenbach

 

                

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Wir freuen uns, Sie darüber informieren zu können, wer wir sind, was wir wollen und tun. Wir sind drei Gemeinden evangelisch-lutherischer Christen und gehören zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Wir wünschen Ihnen beim Lesen und Stöbern auf unseren Seiten anregende Impulse. Kommen Sie vorbei - wir freuen uns auf Ihren Besuch. Sollten Sie Fragen haben, können Sie gern zu uns Kontakt aufnehmen   

 

      Pfr. Manfred Holst / Der Kirchenvorstand der Gemeinden

 


Gedanken zur Begegnung

Das Bild zeigt nicht viel. Man sieht nur zwei Menschen, die sich umarmen. Was ist gerade passiert? Teffen sich zwei Menschen nach langer Zeit wieder und sind einfach nur froh? Ist es ein Liebes- oder Ehepaar, dass sich versöhnt hat? Ist es ein Abschied, der sehr weh tut? Ist es eine Begegnung nach der Diagnose "Krebs"? Für viele Situationen ist die Umarmung und menschliche Nähe wichtig. Sie schenkt oft neue Kraft und neuen Mut. Das Bild ist in dieser Corona-Zeit ein Bild der Hoffnung und Sehnsucht. Hoffentlich können wir uns bald wieder anders begegnen als es jetzt möglich ist. Das Bild erinnert daran, dass wir Menschen so dringend auf Nähe und Zärtlichkeit angewiesen sind. Kleinste Kinder genießen schon das Kuscheln und Streicheln - und wir "Großen" sind ebenso bedürftig nach Nähe, Güte und Menschen, die es einfach gut mit uns meinen und uns innerlich oder äußerlich umarmen. Martin Buber sagt: "Der Mensch wird am Du zum Ich". Diese Corona-Zeit hat uns deutlich gemacht, wie kostbar es ist, wenn wir uns begegnen dürfen und wie kostbar es ist, wenn menschliche Begegnung gelingt. Und vielleicht ist es ein wichtiger und lebensstärkender Schritt in der Pandemie, zu schreiben und zu telefonieren, miteinander spazieren zu gehen, um Begegnungen zu ermöglichen. Und ein Letztes zu dieser Zeit. Jochen Klepper hat einmal folgendes formuliert: Manchmal denkt man, Gott müsse  einem in all den Widerständen des Lebens ein sichtbares Zeichen geben, das einem hilft. Aber dies ist eben sein Zeichen: dass er einen durchhalten und es wagen und dulden lässt." In diesem Sinn wünsche ich uns und Ihnen Vertrauen zu Gott, Geduld mit sich und anderen, Vorsicht und zugleich Mut, diese Zeit anzunehmen.

M.Holst


    

 


(Quelle: Bild von wal 172619auf Pixabay )

 

 

 

 

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